Autoren: Thorsten Gunkel, Matthias Müller-Hahnemann, Mathias Schnee
 
Zusammenfassung: Die Suche nach attraktiven Nachtzugverbindungen unterscheidet sich fundamental von einer nomalen Fahrplanabfrage: Das primäre Ziel eines Nachtzug-Kunden ist es, eine ausreichende Schlafperiode ohne Unterbrechungen wegen Umstiegen genießen zu können. Für die meisten Passagiere ist es zudem nicht erwünscht, zu früh am Morgen am Zielort einzutreffen. Diese Ziele stehen in scharfem Kontrast zu Standard-Fahrplanauskünften, die i.d.R. auf die Minimierung der Gesamtreisezeit abzielen. 
 Nachtzug C Pexels Essow Kedelina 644Nachtzug C Pexels Essow Kedelina 

In diesem Papier präsentieren wir zwei neue Ansätze, um Abfragen nach Nachtzugverbindungen zu unterstützen und vergleichen sie auch. Diese Ansätze wurden in das Multi-Objective Traffic Information System (MOTIS) integriert, das von unserer Gruppe entwickelt wurde. Sein Zweck ist es, alle Nachtzugverbindungen zu finden, die aus Kundensicht attraktiv sind. Mit einer Vergleichsstudie demonstrieren wir, dass unsere spezialisierten Algorithmen für Nachtzugverbindungen in der Lage sind, Kundenabfragen besser als herkömmliche Standardmethoden zu erfüllen imstande sind. Dies wird mit vernünftigen Kosten in Form von Rechenzeit erreicht, eine spezialisierte Nachtzugverbindungssuche erfordert nur wenige Sekunden CPU-Zeit. 

Der Artikel (nur in Englisch) kann hier heruntergeladen werden: Improved search for night train connections