5. Wann kommt der "Co-working-Waggon" der Bahn?

März 2019, das Digital-Magazin t3n beschreibt eine typische Situation, wie sie zuhauf in der Bahn anzutreffen ist: Ein Team will über eine Präsentation vor einem Kunden diskutieren, was sich jedoch angesichts vieler (unerwünschter) "Zuhörer" schwierig gestaltet, denn für viele Bahnreisende gilt: "Reisezeit = Arbeitszeit"; laut einer norwegischen Studie sind das rund 40 % aller Geschäftsreisenden und 30 % aller Pendler.   

8. Autonome Mobilität - IVU und BestMile wollen sie voran bringen

Sowohl Newstix wie auch Vision Mobility berichten (siehe Links am Ende dieses Beitrags) über ein beachtenswertes neues Vorhaben, welches das Berliner Software-Unternehmen IVU mit dem schweizerisch-kalifornischen Unternehmen BestMile gemeinsam durchführen will. Die autonome Mobilität soll voran gebracht werden, indem sie in bestehende Verkehrskonzepte integriert wird. Das Projekt trägt den Namen "Autonomous Driving for Public Transport" (ADxPT). 

14. ÖPV aus evolutionstheoretischer Sicht

Die Online-Kommunikationsplattform BRAND EINS veröffentlichte kürzlich ein Interview, das sie mit der österreichischen Evolutionsbiologin Elisabeth Oberzaucher zum - man höre und staune - ÖPV (Öffentlicher Personenverkehr), genauer gesagt zum Verhalten von Menschen in öffentlichen Verkehrsmitteln geführt hat. Sie hat aus anthropologischer Sicht erläutert, warum Menschen sich eher ungern in öffentlichen Verkehrsmitteln "transportieren" lassen. Frau Oberzaucher berät auch Verkehrsunternehmen und Kommunen in diesem Bereich. 

15. Verdrängt autonomes Fahren den ÖPNV?

UNIKIMS, eine Beratungsausgründung der Universität Kassel, untersuchte diese Frage im Rahmen eines Masterprojekts, in dem die Behauptung aufgestellt wird, dass das autonome Fahren den ÖPNV in 10 - 15 Jahren regelrecht "überrollen" wird, falls man ÖPNV-seitig sich des Themas nicht annimmt, es zum Kernthema macht und die Politik mit einbindet. Tut man aber genau das, dann könnte das autonome Fahren allerdings den ÖPNV revolutionieren.   

20. Beendigung Projekt Nordwest Mobil (Schweiz)

Das im Großraum Basel erfolgreich durchgeführte Projekt Nordwestmobil (NW Mobil), das von PostAuto durchgeführt wurde, wird Ende November 2017 beendet. Die App ist größtenteils multi-modal, bietet sowohl Verbindungen als auch (für einige Verkehrsmittel) Buchung und Zahlung. Mit Uber in einer Verbindung waren teils sogar intermodale Ansätze vorhanden. Ziel von NW Mobil war zu zeigen, dass es möglich ist, mit einer einzigen App verschiedene Reisewege abzubilden. Weiterhin sollte Erfahrung gesammelt werden mit Kundenbewertungen.

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